Wie entsteht Staub?


Staub in der Wohnung ist lästig und alles andere als gesund für uns. Gleichzeitig kann er vielen Gegenständen auch mit der Zeit Schaden zufügen. Deshalb ist es wichtig, ihn gründlich und regelmäßig zu entfernen.

Doch weißt du eigentlich eine Antwort auf die Frage: Wie entsteht Staub? Oder ist dir bekannt, woher er kommt?

Die wichtigsten Informationen zum Thema findest du im nachfolgenden Artikel.

Wie entsteht Staub im Haus?

staub

Wie entsteht Staub?

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, herauszufinden, woher der Staub kommt, den man in der Wohnung in den Ecken, auf den Regalen oder auch auf den Möbeln findet.

Denn zu einem großen Teil stammt der Staub stets aus jenem Raum, in den man ihn auch findet: Manchmal enthält er Tierhaare oder menschliche Haare von den Bewohnern des Hauses, manchmal auch andere Spuren oder Krümel von Essensresten.

Er setzt sich vor allem in Polstern, auf dem Teppich, in Bettwäsche und natürlich auch in Kleidung ab.

Tatsächlich machen textile Fasern, welche von genau diesen Objekten nach und nach abgelöst werden, rund 75% der ganzen Staubmenge aus. Der Rest setzt sich aus Hautschuppen und Haaren zusammen – und diese sind wiederum ein willkommenes Fressen für Milben, welche sich im Staub ebenfalls pudelwohl fühlen.

Ein kleiner Teil des Staubs kommt von außen durch geöffnete Fenster und Türen in die Wohnung, wie beispielsweise über Schuhsohlen oder auch durch Wind.

Pro Quadratmeter sind es rund 0,06 g Staub, die jeden Tag ins Haus gelangen. Somit lässt sich das regelmäßige Staub wischen leider nicht vermeiden, wenn man seiner Gesundheit keinen Schaden zufügen möchte.

Woher kommt der Staub in der Wohnung?

staub-flusenStaub entsteht in den verschiedensten Situationen: Allein durch das Niederlassen auf ein Sofa und durch das Ausschütteln einer Bettdecke wird Staub freigesetzt, der anschließend durch die Luft zirkuliert.

Auch wir Menschen verlieren ständig feinste Hautschüppchen und Haare. Essen wir etwas, fallen dabei feine Krümel zu Boden. Nach und nach bilden sich auf diese Weise Staubflusen und Wollmäuse, die immer größer werden.

Der Staub, der von außen kommt, setzt sich aus vielen verschiedenen Teilchen zusammen, darunter auch Partikel von Schornsteinen und Auspuffen – dass das für uns nicht gesund ist, versteht sich fast von selbst. Dazu kommen Blütenpollen, auf die viele Menschen sogar allergisch reagieren und die sich nur zu gerne auf Fensterscheiben absetzen.

Somit ist es übrigens nicht verwunderlich, dass die Kriminalpolizei Staub hervorragend dazu nutzen kann, um Spuren zu analysieren oder um festzustellen, aus welchem Raum dieser stammt. Staub, der aus Schlafzimmern stammt, enthält beispielsweise vor allem Fasern von Bettwäsche, während Flusen aus der Küche mit Salz- und Zuckerteilchen angereichert sind – hättest du dies gewusst?

Staub im Haushalt vermeiden – die wichtigsten Tipps

Dass Staub im Haushalt lästig ist, versteht sich von selbst. Allerdings gibt es zum Glück ein paar Tipps und wirksame Methoden, mit denen man weniger Staub wischen muss.

Weil viel Staub von außen ins Haus gelangt, kann bereits eine Änderung der Lüftungsgewohnheiten eine deutliche Besserung mit sich bringen. Hat man beispielsweise oft lange die Fenster in Kippstellung geöffnet, ist dies eine regelrechte Einladung für Staubpartikel.

Besser ist es, drei bis vier Mal pro Tag für fünfzehn bis zwanzig Minuten mit komplett offenen Fenster und Türen stoßzulüften und diese danach wieder zu schließen.

Prüfe außerdem genauer, woher der Staub stammt, den du in deiner Wohnung findest. Nicht immer muss dieser von außen ins Haus gelangen – auch Hausstaub ist weit verbreitet. Kissen und Bettlaken kannst du einfach prüfen, indem du sie ins direkte Sonnenlicht hältst und prüfst, wie viele Fasern sich lösen, wenn du sie schüttelst und ausklopfst.

Oft sammeln sich darin zahlreiche feine Partikel – hier kann allein schon ein Umstieg auf andere Materialien eine klare Besserung mit sich bringen.

Mit einer sauberen Luft weniger Staub im Haus

Verstaubte Räume sind nicht nur ungepflegt, sondern auch ungesund für uns. Daher solltest du stets darauf achten, dass sich nicht zu viel Staub im Haus ansammelt. Die Prävention vor zu viel Staub fängt bereits bei einer sauberen Umgebungsluft an.

Es ist dabei völlig normal, dass Staub in einer Wohnung entsteht. Ist die Menge allerdings sehr hoch, dann kann es daran liegen, dass die Luft in den Räumen schlichtweg zu trocken ist.

Besonders gut beobachten kannst du dies vor allem im Winter, denn hier ist die Heizungsluft sehr trocken und du musst vielleicht viel mehr staubsaugen als sonst.

staub-in-der-wohnungEine klare Besserung kann es hier sein, einen Luftbefeuchter aufzustellen oder eine Schale mit Wasser auf die Heizung zu platzieren. Beide geben nach und nach Feuchtigkeit in die Umgebung ab und sorgen dafür, dass der Staub leichter gebunden wird.

Die Folge: Er zirkuliert weniger durch die Luft und reinigt diese somit effektiv. Zwar wird man dann feststellen, dass sich der Staub eher auf den Möbeln niederlässt, doch hier genügt es, mit einem trockenen oder leicht angefeuchteten Tuch nachzuwischen, um ihn vollständig zu entfernen.

Danach ist er weg und zirkuliert auch nicht mehr durch die Wohnung.

Eine andere Variante ist, Pflanzen aufzustellen, um das Klima in den Räumen zu regulieren. Auch diese können Staub an sich binden – insbesondere, wenn ihre Blattoberflächen strukturiert oder haarig sind.

Die beste Methode ist natürlich noch immer das Staubsaugen. Im besten Fall saugt man täglich kurz die Wohnung durch, doch wenn man dies zwei bis drei Mal pro Woche erledigt, genügt dies meistens auch, sofern man keine Tiere besitzt.

Hunde- und Katzenbesitzer sollten ihre Wohnräume täglich saugen, denn hier spielt natürlich auch die Hygiene eine wichtige Rolle.

Die Arbeit geht dabei mit einem leistungsstarken Staubsauger, für den sich unterschiedliche Aufsätze nutzen lassen, natürlich besonders leicht von der Hand. Wem dieses Gerät aber dennoch lästig ist, der könnte sich überlegen, statt eines normalen Staubsaugers einen Saugroboter oder Wischroboter zu verwenden, mit dem sich Schmutz auch ohne eigenen Kraftaufwand entfernen lässt.

Diese Geräte können selbst dann zuverlässig arbeiten, wenn man sich gerade nicht im Haus befindet. Kommt man dann abends nach Hause, muss man sich nicht mehr selbst um das Staubsaugen kümmern und genießt sofort eine saubere, völlig staubfreie Umgebung.

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