Staub vermeiden mit diesen Tipps


Staub im Haushalt ist nicht nur lästig, sondern oft auch für unsere Gesundheit äußerst unangenehm: Besonders Allergiker leiden häufig darunter, wenn Staub durch die Luft zirkuliert.

Doch es gibt zum Glück einige Methoden, mit denen es sich effektiv vermeiden lässt, dass sich zu viel Staub in der Wohnung niederlässt.

Die besten Tipps und Tricks erfährst du im folgenden Artikel.

Staubsaugen mit dem Staubsauger

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Staub in der Wohnung vermeiden

Die einen lieben es, die anderen hassen es: Staubsaugen ist eine polarisierende Aufgabe im Haushalt, die aber unumgänglich ist, wenn man auf die lästigen Flusen verzichten möchte.

Mit einem Staubsauger lassen sich sowohl Teppiche als auch Hartböden, Polster, Möbel und Gardinen in kürzester Zeit von Staub reinigen. Das Wichtigste dabei ist, dass das Gerät möglichst leistungsstark arbeitet. Denn nur dann kann die Wohnung effizient und vor allem gründlich genug gereinigt werden, was beim Staub vermeiden hilft.

Gute Staubsauger müssen nicht unbedingt sehr teuer sein, im Umkehrschluss solltest du dich aber ebenso nicht für das billigste Modell entscheiden, wenn du keine Probleme mit Staub im Haus haben möchtest.

Achte einfach darauf, dass der Staubsauger mit einer hohen Leistung arbeitet und über unterschiedliche Aufsätze verfügt, mit denen du auch schwer zugängliche Bereiche gut säubern kannst.

Lüften und Luftfeuchtigkeit helfen beim Staub vermeiden

Staub verträgt sich deutlich besser mit trockener Luft als mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.

Das bedeutet: In Wohnungen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit bildet sich deutlich weniger Staub. Das ist insbesondere in den Wintermonaten zu beobachten, denn dann ist die Heizungsluft sehr trocken und du musst in der Regel etwas häufiger staubsaugen.

Um zu verhindern, dass die Raumluft zu trocken wird, stellst du am besten einfach mit Wasser gefüllte Schalen auf die Fensterbank oder direkt auf den Heizkörper. So befeuchtest du das Raumklima auf natürliche Weise und dämmst damit effektiv die Bildung von Staub ein.

Ein netter Nebeneffekt: Auch für unsere Gesundheit ist trockene Heizungsluft unangenehm – die Wasserschale lohnt sich also doppelt. Fülle sie allerdings ein bis zwei Mal pro Tag gegen frisches Wasser auf, damit sich darin keine Keime bilden.

Auch regelmäßiges Lüften trägt zu einer verringerten Staubbildung bei. Ideal ist es, wenn du drei bis vier Mal pro Tag für rund eine Viertelstunde die Fenster komplett öffnest. Schon macht sich weniger Staub im Raum breit, da auch auf diese Weise mehr Feuchtigkeit in das Haus gelangt.

Pflanzen sorgen für eine saubere und gesunde Luft im Raum

Wusstest du, dass du auch mit Pflanzen der Bildung von Staub entgegenwirken kannst?

Dafür stellst du in deiner Wohnung Zimmerpflanzen auf, welche das Raumklima ganz natürlich regulieren. Entscheide dich dabei am besten für Pflanzen mit haarigen Blättern, denn diese können die feinen Staubpartikel aus der Luft an sich ziehen und fixieren.

Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit und filtern gleichzeitig schädliche Gifte aus der Luft, welche durch das offene Fenster in die Räume gelangen könnten.

Staub vermeiden: Entferne alle Staubfänger aus der Umgebung

Staubfänger lassen sich kaum vollständig vermeiden, denn es gibt in jeder Wohnung den einen oder anderen Gegenstand, den man immer wieder von Staub befreien muss.

Bücherregale, Deko-Figuren, Skulpturen, Bilderrahmen und andere Dinge binden schnell Staub an sich und benötigen daher eine regelmäßige Reinigung. Entferne hier all das, was du nicht benötigst.

Tatsächlich ist auch unser Bett ein echter Staubfänger, weswegen du deine Decke am besten jeden Tag für eine halbe Stunde auf dem Balkon ausschütteln und auslüften solltest. Das schenkt ihr zudem einen frischen Geruch, mit dem es sich deutlich angenehmer schlafen lässt.

Auch Objekte aus Kunststoff und elektronische Geräte binden Staub, denn diese laden sich elektrostatisch aus und ziehen den Staub somit förmlich an. Hier lohnt es sich, ein Anti-Statik-Spray anzuwenden, mit dem die Staubbildung deutlich reduziert wird.

Staub vermeiden, so gehst du dabei richtig vor

Trotz aller Vorsicht oder dem Einsatz von einem Wischroboter ist es unverzichtbar, hin und wieder gründlich Staub zu wischen.

Verwende hierfür am besten einen Lappen, den du mit etwas Wasser mit Spülmittel befeuchtet hast. Damit können die Möbel dann gut abgewischt werden, ohne zu nass zurückzubleiben. Gleichzeitig bringt diese Reinigung einen antistatischen Effekt mit sich und verhindert, dass Staub sich allzu schnell erneut auf der Oberfläche festsetzen kann.

Übrigens: Am besten ist es, den groben Staub zunächst mit dem Staubsauger zu entfernen und erst dann feucht zu wischen.

Vor allem Heizkörper stellen oft ein zeitraubendes Problem dar, denn hier sammelt sich zwischen den Rippen besonders viel Schmutz an. Arbeite auch hier mit einem feuchten Tuch oder einer feuchten Spülbürste nach, sobald du mit dem Tubenaufsatz des Staubsaugers den gröbsten Staub entfernt hast. Alternativ dazu kannst du auch einen Föhn nutzen und damit Flusen aus den Zwischenräumen blasen.

Wenn es darum geht, Kommoden, Schränke und Regale zu reinigen, sind sich selbst Experten oft uneinig über die Frage, ob man lieber trocken oder feucht wischen sollte.

Die meisten Menschen verwenden jedoch ein Tuch aus Mikrofaser, das eine elektrostatische Wirkung auf die Oberfläche hat und diese somit länger sauber hält. Wenn man mit einem feuchten Tuch arbeiten möchte, sollte dieses lediglich angefeuchtet, aber in keinem Fall nass sein.

Für schwer erreichbare Bereiche wie Heizkörper, die Bereiche unter Sofas und Betten oder auch Blätter von Pflanzen ist es oft am besten, einen Staubwedel zu verwenden, um alle Verschmutzungen zu lösen.

Für ein gesundes, staubfreies Raumklima ist es zudem unabdingbar, den Schmutz auch hinter großen Möbelstücken zu entfernen. Nimm dir also Zeit, um das Sofa an die Seite zu rücken und auch den Bereich unter dem Bett von Staub zu säubern.

In Textilien sammelt sich Staub ebenfalls an – hier lässt er sich kaum durch einfaches Wischen entfernen. Am besten hängst du Teppiche, Vorhänge oder auch Polsterbezüge und Kissen ins Freie und klopfst sie dort gründlich aus.

Eine regelmäßige Reinigung von Polstern und Bettwäsche verhindert außerdem, dass sich darin Milben einnisten, welche unserer Gesundheit schaden könnten.

Fazit

Somit zeigt sich: Mit den richtigen Tipps ist es gar nicht so schwer, für eine staubfreie Umgebung zu sorgen. Zudem verkürzt sich auch das insgesamte Putzen drastisch, wenn du dir hin und wieder Zeit nimmst, um Staub mit den obigen Methoden von den Möbeln und Textilien zu entfernen.

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